Was

Alevie, das hört sich jetzt bestimmt dunkelschwarz tieftraurig an. Was willst Du denn machen, also was willst Du wirklich machen?

Ja, was? Mich zu Hause verkriechen, niemanden sehen, erst dann wieder hervorkommen, wenn der Vorrat an Taschentüchern, Schals, Pulliärmeln und T-Shirtsäumen aufgebraucht ist? Warum ist es so schwer zu wissen, was man wirklich will? Weil man verlernt hat auf sein Herz zu hören, es begraben hat unter Rationalität, eingesperrt in einen Käfig aus Erwartungen, wessen Erwartungen? Weil die Angst größer ist, lauter ist als die Stimme des Herzens, weil der Verstand das Schreien anfängt und alles übertönt.

Aber irgendwann muss er doch einsehen, dass er nicht glücklich machen kann, dass es nicht zweckmäßig, zielführend, noch effizient und effektiv ist Taschentücher zu verschwenden und dass Pulliärmel doch eigentlich dazu da sind die Hände darin zu verstecken, zu wärmen, zu vergraben.

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